Drohnen im Einsatz für die Energiewende: Effiziente Kontrolle von Stromnetzen
Der Einsatz moderner Drohnentechnologie hält zunehmend Einzug in die Energiebranche.
Der Stromnetzbetreiber WEMAG Netz GmbH (WNG) setzt seit gut einem Jahr verstärkt auf unbemannte Flugsysteme, um Stromleitungen zu inspizieren, effizient zu überwachen und zu dokumentieren. Die Technologie gilt als wichtiger Baustein für eine sichere, wirtschaftliche und nachhaltige Energieversorgung.
Vor allem bei der Kontrolle von Stromnetzen bieten Drohnen erhebliche Vorteile. Hochauflösende Kameras ermöglichen eine detaillierte Inspektion von Freileitungen, Masten und anderer Netztechnik – und das aus der Luft. Schäden wie beispielsweise Korrosion, lose Bauteile oder Vegetationsbewuchs können frühzeitig erkannt werden. Im Vergleich zu herkömmlichen Methoden, etwa per Hubschrauber oder durch aufwendige Begehungen, sind Drohnen nicht nur kostengünstiger, sondern auch deutlich schneller im Einsatz. Auch die Sicherheit der Mitarbeitenden im Netzbetrieb wird erhöht, da gefährliche oder schwer zugängliche Bereiche nicht mehr zwingend betreten werden müssen. Das sorgt für effizientere Abläufe und trägt zur Sicherstellung einer hohen Versorgungsqualität bei.
Die Drohnenflüge erfolgen aktuell teilautomatisiert und werden von speziell ausgebildeten Mitarbeitenden durchgeführt. Dank eines nach IP65 geschützten Gehäuses ist der Einsatz auch unter anspruchsvolleren Wetterbedingungen möglich. In Verbindung mit automatisierter Bildauswertung und künstlicher Intelligenz könnten Inspektionen künftig noch effizienter und teilweise autonom erfolgen.
Der Einsatz von Drohnen zeigt: Digitale Innovationen leisten einen wichtigen Beitrag zur Energiewende. Sie helfen dabei, Stromnetze intakt zu halten, Ausfallzeiten zu minimieren und gleichzeitig Kosten sowie Risiken für Mitarbeitende zu reduzieren.