StromNZV

Mit Inkrafttreten des zweiten Gesetzes zur Neuregelung des Energiewirtschaftsrechts (EnWG) am 13.07.2005 wurde der Wechsel vom verhandelten zum regulierten Netzzugang vollzogen. Die StromNEV, in Kraft getreten am 28.07.2005, ist eine Verordnung auf Basis des neuen EnWG.

Sie regelt die Festlegung der Methode zur Bestimmung der Entgelte für den Zugang zu den Elektrizitätsübertragungs- und Elektrizitätsverteilernetzen (Netzentgelte) einschließlich der Ermittlung der Entgelte für dezentrale Einspeisungen.

Ergebnisse der Differenzbilanzierung nach §12 Abs. 3 Satz 3 StromNZV
Abweichungen zwischen der Prognose und der tatsächlichen Entnahme bei Belieferung von Letztverbrauchern nach dem vereinfachten Verfahren (Standardlastprofil) werden im Differenzbilanzkreis bilanziert.

Differenzbilanzkreis

Einheitlicher Preis der Jahresmehr- und Mindermengen nach §13 Abs. 3 Satz 3 bis 5 StromNZV

Preise Mehr- und Mindermengen

Engpassmanagement nach §15 Abs. 5 StromNZV

Netzengpässe im Sinne der StromNZV § 15 Abs. 5 traten im Verteilernetz der WEMAG Netz GmbH im Jahr 2017 nicht auf.

Jahreshöchstlast der Netzlast und Lastverlauf nach §17 Abs. 2 Satz 1 StromNZV
Die Jahreshöchstlast für das Verteilernetz der WEMAG Netz GmbH betrug im Jahr 2017 392.229 kW. Der Zeitpunkt des Auftretens der Jahreshöchstlast war der 25.01.2017 18:15 Uhr.

Netzlast Hochspannung

Netzlast Hoch-/Mittelspannung

Netzlast Mittelspannung

Netzlast Mittel-/Niederspannung

Netzlast Niederspannung

Menge der Netzverluste nach §17 Abs. 2 Satz 2 StromNZV
Die Netzverluste als Energiemenge ergeben sich aus der Differenz von Einspeisung und Entnahme. Die Gesamtmenge der Netzverluste für das Verteilernetz der WEMAG Netz GmbH im Jahr 2017 beträgt 115.756.479 kWh. Die Ermittlung der Menge erfolgte rechnerisch.

Netzverluste

Summenlast der nicht leistungsgemessenen Kunden und die Summenlast der Netzverluste nach §17 Abs. 2 Satz 3 StromNZV
Die Summenlast der nicht leistungsgemessenen Kunden (Restlast) ist der Lastgang der Summe aller Entnahmestellen der Standardlastprofil-Kunden (SLP_Kunden) als 1/4 h Leistungswerte. Da die Entnahmestellen der SLP-Kunden grundsätzlich nicht mit registrierender Leistungsmessung ausgerüstet sind, ist dieser Lastgang nur durch Berechnung ermittelbar. Die Restlast ergibt sich aus folgender Berechnung: Restlast = Netzlast - Netzverluste - Entnahmelast leistungsgemessener Kunden.

Die Summenlast der Netzverluste ist der Lastgang der Summe über alle Netz- und Umspannebenen. Er ergibt sich aus der Addition der Lastgänge der einzelnen Netz- und Umspannebenen.

Summenlast Netzverluste

Summenlast Standardlastprofilkunden Niederspannung

Summenlast der Fahrplanprognosen für Lastprofilkunden nach §17 Abs. 2 Satz 4 StromNZV
Der prognostizierte Bedarf der Kunden mit einem standardisierten Lastprofil wird als Steuerinstrument der Energiebeschaffung genutzt. Die Ermittlung der Summenlast der Fahrplanprognosen erfolgt bei der WEMAG Netz GmbH nach dem synthetischen Verfahren.

Fahrplanprognose SLP Niederspannung

Höchstentnahmelast und Bezug aus dem Netz des vorgelagerten Netzbetreibers nach §17 Abs. 2 Satz 5 StromNZV
Die Höchstentnahmelast ist die höchste zeitgleiche Leistung aller Übergaben aus dem Netz des vorgelagerten Netzbetreibers. Der Bezug aus dem Netz des vorgelagerten Netzbetreibers ist die Summe aller Übergaben (Arbeit). Die Werte werden jeweils entweder durch Messung oder rechnerisch ermittelt.

Die Höchstentnahmelast der WEMAG Netz GmbH aus dem Netz des vorgelagerten Netzbetreibers 50 Hertz Transmission GmbH in 2017 war 244.314 kW, die Bezugsmenge beträgt 291.958.858 kWh.

Entnahmen aus der Höchst-/Hochspannung

Entnahmen aus der Hochspannung

Entnahmen aus der Hoch-/Mittelspannung

Entnahmen aus der Mittelspannung

Entnahmen aus der Mittel-/Niederspannung

Summe Einspeisungen je Spannungsebene nach §17 Abs. 2 Satz 6 StromNZV
Die Summe aller  Einspeisungen je Spannungsebene ist die Summe aller Einspeisungen aus Erzeugungsanlagen in die Spannungsebene als Menge (Arbeit) in kWh, entweder gemessen oder über Einspeiseprofile ermittelt. An das Netz der WEMAG Netz GmbH sind im Bezug auf den Verbrauch überdurchschnittlich viele dezentrale Erzeugungsanlagen angeschlossen. Teilweise kommt es dabei zu Rückspeisungen in die jeweils vor gelagerte Netz- / Umspannebene, wenn die aus dezentralen Erzeugungsanlagen eingespeiste Menge nicht in der jeweiligen oder den darunter liegenden Ebenen verbraucht wird. Der zeitlichen Verlauf für das Verteilernetz der WEMAG Netz GmbH ist aus Messungen und Profilen, entsprechend den Mengen, errechnet.

Einspeisung Hochspannung

Einspeisung Hoch-/Mittelspannung

Einspeisung Mittelspannung

Einspeisung Niederspannung

Summe der Ein- und Rückspeisungen je Spannungsebene

Menge und Preis der Verlustenergie
Die benötigte Verlustenergie zur Deckung der Netzverluste über alle Netz- und Umspannebenen wird separat beschafft. Sie wird in kWh angegeben. Die Beschaffung der Verlustenergie erfolgt seit Mitte 2008 über Ausschreibungen.

Die Gesamtmenge der beschafften Verlustenergie über alle Spannungsebenen des Verteilernetzes der WEMAG Netz GmbH beträgt im Jahr 2016 118.181.002 kWh.

Der mittlere Preis der Verlustenergie betrug für das Jahr 2017 5,14 ct/kWh. Ermittelt wird der Preis für die Verluste der als Langfristkomponente vorgenommenen Beschaffungen bezogen auf die Menge über alle Netz- und Umspannebenen.

Störungsannahme

Hotline: 0385 . 755-111

Weitere Hinweise...

Aktuelles im Blog der WEMAG Netz GmbH

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