Hausanschluss

Hausanschluss

Je nach der geplanten und benötigten Anschlussleistung kommen ein Anschluss an das Nieder-, Mittel- oder Hochspannungsnetz in Frage. Im Folgenden erhalten sie Hinweise und Hilfen für die Anmeldung von Anschlüssen an das Nieder- und Mittelspannungsnetz. Bei Anschlussvorhaben in der Netzebene Hochspannung gibt es keine Standardlösungen. Bitte setzen Sie sich in diesem Fall direkt mit unserer Projektierung in Verbindung. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Anschluss an das Niederspannungsnetz

Sie möchten Ihre Firma an das Niederspannungsnetz anschließen oder einen bereits vorhandenen Anschluss ändern lassen? Informieren Sie sich über mögliche Anschlussvarianten sowie die technischen Anschlussbedingungen und beachten Sie bitte unsere Hinweise zur Wahl Ihres Elektroinstallateurs.

Anschlussvarianten
Anschlüsse an das Niederspannungsnetz werden grundsätzlich als Kabelhausanschluss durch uns oder unsere Dienstleister erstellt. Ausführliche Erläuterungen zu möglichen Anschlussvarianten enthält das Merkblatt „Der elektrische Anschluss“.

Technische Informationen zu zeitlich befristeten Anschlüssen (z.B. für Baustrom oder Straßenfeste) enthält das Merkblatt „Zeitlich befristete Anschlüsse“.

Technische Anschlussbedingungen
Grundsätzliche Anforderungen an die Art der Anbringung des Hausanschlusses, an andere Anlagenteile im Umfeld des Hausanschlusses und für den Betrieb Ihrer Anlage sind in dem Regelwerk „Technische Anschlussbedingungen für den Anschluss an das Niederspannungsnetz (TAB NS Nord)“ festgelegt. Diese sind durch den Anlagenbetreiber einzuhalten.

Berechtigte für die Ausführung von Elektroinstallationsarbeiten
Als Verteilungsnetzbetreiber sind wir nach der Niederspannungsanschlussverordnung (NAV) verpflichtet, ein Verzeichnis zu führen, in dem Elektroinstallateure, die Anlagen an unserem Verteilungsnetz errichten, erweitern, ändern oder unterhalten dürfen, eingetragen sein müssen. Bei der Wahl Ihres Elektroinstallateurs versichern Sie sich bitte, dass dieser in unser Verzeichnis eingetragen ist. Die  Installateursuche erleichtert das Auffinden eines geeigneten Installateurs nach der Postleitzahl.

Netzanschlussvertrag und Anschlussnutzungsverhältnis
Ihr Anschluss an das Verteilungsnetz wird im Netzanschlussvertrag geregelt. Sie erhalten den Vertrag gemeinsam mit unserem Angebot für Ihren Anschluss. Nutzen Sie Ihren Anschluss selbst, entsteht zusätzlich ein Anschlussnutzungsverhältnis. Sollten Sie einen bestehenden Anschluss nutzen, ohne Eigentümer des Anschlusses zu sein, bitten wir Sie, uns so schnell wie möglich davon in Kenntnis zu setzen. Das Anschlussnutzungsverhältnis wird Ihnen von uns bestätigt.

Anschlussnehmer und Anschlussnutzer
Ein Anschlussnehmer ist derjenige, der mit seiner elektrischen Anlage unmittelbar an das Verteilungsnetz angeschlossen ist. Dabei kann es sich z.B. um den Anschluss eines Wohnhauses oder auch eines Unternehmens handeln. Der Anschlussnehmer stellt die mit dem Verteilungsnetz verbundene Anlage bereit. Die vertraglichen Beziehungen zwischen dem Verteilungsnetzbetreiber und dem Anschlussnehmer sind im Netzanschlussvertrag geregelt. Der Anschlussnutzer verwendet die Anlage des Anschlussnehmers für den Bezug als Letztverbraucher oder die Einspeisung elektrischer Energie aus einer Eigenerzeugungsanlage. Die vertraglichen Beziehungen zwischen dem Verteilungsnetzbetreiber und dem Anschlussnutzer sind im Anschlussnutzungsverhältnis geregelt. Anschlussnehmer und Anschlussnutzer können identisch sein. So ist z.B. ein Haus- oder Grundstückseigentümer in der Regel der Anschlussnehmer und Anschlussnutzer, der Mieter eines Hauses jedoch nur Anschlussnutzer.

Allgemeine Bedingungen
Die Niederspannungsanschlussverordnung (NAV) als Grundlage gilt für alle Netzanschlussverträge in der Niederspannung und für alle Anschlussnutzungsverhältnisse in der Niederspannung als Allgemeine Bedingungen.

Anschlussvertrag
Dieser Vertrag regelt alle Einzelheiten zum Anschluss. Dazu gehört alle Angaben gemäß § 4 Niederspannungsanschlussverordnung (NAV). Die Rechte und Pflichten basieren auf der NAV.

Anschlussnutzungsverhältnis
Zwischen dem Anschlussnutzer und dem Netzbetreiber kommt ein Anschlussnutzungs-verhältnis zustande, in dem über den Netzanschluss Elektrizität aus dem Verteilnetz entnommen wird. Der Anschlussnutzer hat vor der erstmaligen Entnahme einen Vertrag über den Bezug von Elektrizität abzuschließen oder es müssen die Voraussetzungen einer Ersatzversorgung nach § 38 EnWG vorliegen. Die Rechte, Pflichten und die Haftung basieren auf der NAV. 

Links und Downloads Niederspannung

Anschluss an das Mittelspannungsnetz

Für Unternehmen, die für den Leistungsbedarf an Ihrem Standort eine eigenen 20/0,4 kV-Transformator benötigen, ist ein Anschluss an das Mittelspannungsnetz möglich.
Auch wenn Sie einen bereits vorhandenen Anschluss an das Mittelspannungsnetz ändern oder erweitern lassen möchten, helfen wir Ihnen weiter. Bitte beachten Sie die erforderlichen Grundlagen zur Erstellung und Änderung eines Mittelspannungsanschlusses (20 kV). Unsere Experten stehen Ihnen für alle weiteren Fragen rund um den Anschluss zur Verfügung. Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

Technische Anschlussbedingungen
Für den Anschluss einer 20/0,4 kV-Transformatorenstation sind die technischen Anforderungen für den Anschluss an das Mittelspannungsnetz zu beachten.

Zugelassene Betriebsmittel
Die Hersteller von Mittelspannungsschaltanlagen, die im Verteilungsnetz eingesetzt werden dürfen, haben vor einem Einsatz eine entsprechende Bestätigung der Zulassung von uns erhalten. Sollen Betriebsmittel anderer Hersteller eingesetzt werden, müssen diese vor dem Einsatz geprüft sein und vom Verteilungsnetzbetreiber zugelassen werden. Bitte sprechen Sie uns an. Wir beraten Sie gern.

Ausführung der Elektroinstallationsarbeiten
Als Verteilungsnetzbetreiber führen wir ein Verzeichnis, in dem Elektroinstallateure, die Anlagen an unserem Verteilungsnetz errichten, erweitern, ändern oder unterhalten dürfen, eingetragen sein müssen. Bei der Wahl Ihres Elektroinstallateurs versichern Sie sich bitte, dass dieser in unser Installateurverzeichnis eingetragen ist und die notwendigen Berechtigungen besitzt.

Netzanschlussvertrag und Anschlussnutzungsvertrag
Ihr Anschluss an das Verteilungsnetz wird im Netzanschlussvertrag geregelt. Sie erhalten den Vertrag gemeinsam mit unserem Angebot für den Mittelspannungsanschluss. Nutzen Sie Ihren Anschluss selbst, erhalten Sie einen Vertrag der den Netzanschluss und die Anschlussnutzung zusammen regelt. Wird ein bestehender Anschluss von Ihnen genutzt, ohne dass Sie der Eigentümer des Anschlusses sind, bitten wir Sie, uns so schnell wie möglich davon in Kenntnis zu setzen um mit Ihnen einen Anschlussnutzungsvertrag zu schließen.

Anschlussnehmer und Anschlussnutzer
Ein Anschlussnehmer ist derjenige, der mit seiner elektrischen Anlage unmittelbar an das Verteilungsnetz angeschlossen ist. Dabei kann es sich z.B. um den Anschluss eines Wohnhauses oder auch eines Unternehmens handeln. Der Anschlussnehmer stellt die mit dem Verteilungsnetz verbundene Anlage bereit. Die vertraglichen Beziehungen zwischen dem Verteilungsnetzbetreiber und dem Anschlussnehmer sind im Netzanschlussvertrag geregelt. Der Anschlussnutzer verwendet die Anlage des Anschlussnehmers für den Bezug oder die Einspeisung elektrischer Energie. Die vertraglichen Beziehungen zwischen dem Verteilungsnetzbetreiber und dem Anschlussnutzer sind im Anschlussnutzungsvertrag geregelt. Anschlussnehmer und Anschlussnutzer können identisch sein. So ist z.B. ein Haus- oder Grundstückseigentümer in der Regel der Anschlussnehmer und Anschlussnutzer, der Mieter eines Hauses jedoch nur Anschlussnutzer.

Vertragsbestandteile
Die vertragliche Regelung setzt sich zusammen aus

  • dem eigentlichen Vertrag
  • sowie der Anlage
  • Allgemeine und technische Bedingungen für den Netzanschluss und die Anschlussnutzung in der Mittel- und Hochspannung
  • für alle drei Vertragsvarianten. Zu den Vertragsvarianten Netzanschlussvertrag und Netzanschluss- und Anschlussnutzungsvertrag gehören zusätzlich die Anlagen
  • Eigentumsgrenze (Kabelendverschluss, Sammelschienenabzweig oder Übergabeschaltfeld 

Links und Downloads Mittelspannung

Gebäudeeinführungen

FHRK-LogoKabelhausanschlüsse müssen nach DIN 18012 gas- und wasserdicht und gegebenenfalls druckwasserdicht errichtet werden. Der Anschlussnehmer, Planer oder Errichter stimmt die Lage der Gebäudeeinführung mit dem Netzbetreiber ab. Für Art und Ausführung der Gebäudeeinführung sind der Lastfall (z. B. Bodenfeuchte oder drückendes Wasser) und die Art des Baukörpers (Mauerwerksaufbau) zu beachten.

Ein- und Mehrspartengebäudeeinführungen müssen für die geplante Verwendung geeignet und analog der DVGW VP 601 und in Anlehnung an DIN 18322 zugelassen (zertifiziert) sein. Für das Vorhalten und den ordnungsgemäßen Einbau der Gebäudeeinführung in den Baukörper ist der Anschlussnehmer verantwortlich. Er veranlasst den Einbau und die Abdichtung der Gebäudeeinführung zum Baukörper.

Kanalgrund (KG)-oder ähnliche Rohre ohne Eignungsnachweis entsprechen diesen Anforderungen nicht und ihr Einsatz als Gebäudeeinführung für den Stromnetzanschluss ist somit nicht zulässig.

Der Netzbetreiber sorgt grundsätzlich bei Kabelanschlüssen im Gebäude für einen gas- und wasserdichten Abschluss des Kabels innerhalb der Gebäudeeinführung. Wünscht der Anschlussnehmer (zusätzlich) einen druckwasserdichten Abschluss, so wird dieser in Abstimmung mit dem Netzbetreiber von ihm selbst veranlasst.

Detaillierte Informationen zu zertifizierten Gebäudeeinführungen bietet der Fachverband Hauseinführungen für Rohre und Kabel e.V.

FHRK e.V.
Lucie-Höflich -Str. 17
D-19055 Schwerin
Telefon: 0385 / 20 88 89 59
Telefax: 0385 / 208 88 958
e-mail: info@fhrk.de
Internet: www.fhrk.de/

 

Kontakt Hausanschluss

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Störungsannahme

Hotline: 0385 . 755-111

Weitere Hinweise...

Aktuelles im Blog der WEMAG Netz GmbH

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